Kachelöfen - Schlössli Mattstetten

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Obwohl die Schweiz zwischen der Mitte des 18. und der Mitte des 19. Jahrhunderts mindestens 13 Orte mit Fayenceproduktion in Fabriken beziehungsweise Manufakturen aufweisen kann, stellen archäologische Forschungen in Kombination mit naturwissenschaftlichen beziehungsweise kulturgeschichtlich-kunsthistorischen Forschungen immer noch eine große Ausnahme dar.
Neben der Fayenceproduktion in den typischen Fabriken und Manufakturen gab es in der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts eine durchaus umfangreiche handwerkliche Fayenceproduktion unter anderem in Bäriswil (Kanton Bern) sowie in der Stadt Bern. Weitere handwerkliche Produktionsorte sind im Kanton Bern – möglicherweise auch schon für die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts – anzunehmen, nachdem die Anwendung der Fayencetechnologie vor allem in der Kachelofenproduktion seit ca. 1500 zunehmend Einzug ins Handwerk hielt.

In Bäriswil wurde ab 1758 – also quasi zeitgleich mit den meisten schweizerischen Manufakturen – bis etwa in die Mitte des 19. Jahrhunderts Geschirr und Ofenkeramik produziert. Bekannt sind Mitglieder von drei Hafner-Familien mit Namen Kräuchi (ab 1758), Witschi (ab ca. 1810?) und Kläy (ab 1862, noch 1874), die auf mindestens sechs Grundstücken im Bereich des Dorfes Keramik produzierten. Quelle: Dr. Andreas Heege, Wissenschaftlicher Mitarbeiter,  Archäologischer Dienst des Kantons Bern


Im Schlössli Mattstetten befinden sich vermutlich die letzten, originalen und vollständigen Bäriswiler-Kachelöfen.

Kachelofen EG (Süd/West)
Kachelofen EG (Nord/Ost)
Kachelofen OG (Schlafzimmer)
Kachelofen OG (Wohnzimmer)
 
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